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Geschichten

Kjell Groven (72) erlitt einen Schlaganfall und hatte jahrelang Schwierigkeiten beim Treppengehen - bis er die Treppenhilfe AssiStep fand

Treppenassistent AssiStep - Verlängerung am unteren Ende der Treppe
Lesezeit circa 4 min. Veröffentlicht 10.08.2018
(Dieser Beitrag stammt aus dem Artikel des norwegischen Magazins „Foreningen for Slagrammede“, ein Magazin für Schlaganfall-Patienten, die Ausgabe wurde im Juni 2018 veröffentlicht): Die Unternehmen selbst haben Großeltern, die Schwierigkeiten beim Treppensteigen haben. Dies veranlasste die drei jungen Unternehmer in Trondheim ein neues Hilfsmittel zu entwickeln, das es ermöglicht, die Treppe sicher zu steigen und zusätzlich noch dabei hilft, die Gehfunktion und die Muskulatur zu erhalten.

Viele Menschen benötigen Hilfsmittel, um den Alltag zu bewältigen. Ziel derer muss es sein, den Alltag zu erleichtern und die Funktionen aufrecht zu erhalten oder zu verbessern.

In Trondheim haben sich drei Jungunternehmer auf das Thema spezialisiert und einen Treppenassistenten entwickelt, der während der Rehabilitation ein sicheres Training ermöglicht. Nicht zuletzt bietet dieser vielen die Möglichkeit, länger zu Hause wohnen zu können, ohne das Schlafzimmer ins Wohnzimmer verlegen oder das Haus renovieren zu müssen.

Viele stürzen

In Norwegen verletzen sich jährlich in etwa 30.000 Menschen durch Treppenstürze. Etwa 80% davon sind älter als 65 Jahre.

Dies waren die Beweggründe für die drei Studenten Eirik Medbø, Halvor Wold und Ingrid Lonar an der Entrepreneurship School der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens im Herbst 2011 die Treppensteighilfe AssiStep zu entwicklen.

Todesstatistik Treppensturz

Nach der Entwicklung und Durchführung von Pilotversuchen mit 4-5 Prototypen in den Jahren 2013 und 2014 kam der Treppenassistent schließlich im Jahr 2015 auf den Markt. Im folgenden Jahr wurden die ersten Privatmontagen über die norwegische Hilfsmittelzentrale durchgeführt.

Bis heute haben die Gründer mehr als 300 Produkte installiert, von Honningsvåg im Norden bis hin nach Österreich im Süden - in Norwegen sind etwa 30% der Anwender, die den AssiStep zu Hause nutzen, Schlaganfall-Patienten.

Die Unternehmen hinter dem AssiStep

Einer dieser Nutzer ist Kjell Groven (72) aus Trondheim. Er erlitt am 17. Mai 2017 einen Schlaganfall und hat seit einigen Jahren mehr und mehr Schwierigkeiten die Treppe zu Hause zu gehen.

  • "Ich bemerke, dass die Kraft in den Beinen in den letzten Jahren immer weniger geworden ist. Das selbe Spiel mit dem Gleichgewicht. Die Reaktionsfähigkeit hat sich auch verschlechtert, sodass ich häufig stürze. Ich kann schon nicht mehr zählen, wie oft ich gestürzt bin, es ist mehr als ich an zwei Hände abzählen kann."

Die Tatsache, dass es drei ehemalige Studenten sein werden, die Kjells Herausforderung des Treppensteigens lösen, war nicht unbedingt offensichtlich - und es war ganz zufällig, dass er den AssiStep entdeckte:

  • "Nachdem ich den Schlaganfall erlitt und mit dem Training begonnen hatte, suchte ich selbst im Internet nach Möglichkeiten meine Treppe zu Hause für mich anzupassen. Wir leben auf drei Etagen, daher bin ich komplett auf das Treppensteigen angewiesen, um weiterhin zu Hause wohnen zu können."

Sowohl Kjell als auch sein Physiotherapeut stimmten darin überein, dass es für die Aufrechterhaltung seiner Geh- und Muskelfunktion wichtig sei, den Körper in Bewegung zu halten. Ein Treppenlift kam daher nicht in Frage, da ihn dieser passivieren würde.

  • "Ich habe online gesehen, dass man den AssiStep in Trondheim austesten kann und daraufhin besuchte ich mit meinem Physiotherapeuten eine dieser Ausstellungen, um ihn auszuprobieren. Es lief sehr gut und wir haben den AssiStep anschließend bei der norwegischen Hilfsmittelzentrale beantragt und schon kurze Zeit später wurde er bei uns installiert."
  • "Ohne den AssiStep wäre meine Alternative gewesen in ein Pflegeheim zu ziehen - etwas, das weder ich noch meine Frau wollten."

Schauen Sie sich Kjells Video an

Training und Sicherheit
In Zusammenarbeit mit den Ergo- und Physiotherapeuten der Gemeinde Trondheim und dem Krankenhaus St. Olav hat Kjell einen festen Trainingsplan erarbeitet, den er zu befolgen versucht. Jetzt im Mai waren Kjell und seine Frau 14 Tage in ihrem Sommerhaus in Fosen. Dort wohnen sie auf einer Etage und somit konnte er dort das Treppensteigen nicht trainieren.

  • "Ich versuche 2-3 mal am Tag das Aufstehen, das seitliche Laufen und das Treppensteigen zu trainieren. In den zwei Wochen, in denen ich auf einer Etage gelebt habe, habe ich bemerkt, dass sich meine körperliche Verfassung verschlechtert hat, da ich das nötige Training für die Beinmuskulatur nicht erhalten habe."
  • "Es war daher schwer wieder nach Hause zu kommen und wieder mit dem gewohnten Bewegungsrhythmus zu beginnen."

Das Treppentraining wird in der Rehabilitation angewandt und ist eine gute Übung für die Aufrechterhaltung der Beinfunktion direkt bei Ihnen zu Hause.

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