AssiStep | Wie Karen mit der Treppenhilfe AssiStep den "Berg" in…
$ Was kostet AssiStep?
Halten Sie die cmdctrl Taste und drücken Sie +/-
Startseite -> Geschichten -> Wie Karen mit der Treppenhilfe AssiStep den "Berg" in ihrem eigenen Zuhause besteigt

Geschichten

Wie Karen (67) mit der Treppenhilfe AssiStep den "Berg" in ihrem eigenen Zuhause besteigt

Karen benutzt den Treppenassistent AssiStep seit 2017. Die Treppenhilfe AssiStep
Lesezeit circa 7 min. Veröffentlicht 19.06.2018
Im Jahr 2014 wurde bei Karen Parkinson diagnostiziert, doch schon zuvor war ihr Leben nicht so einfach. 7 Jahre zuvor, im Alter von 56 Jahren, erhielt sie die Diagnose Nebenniereninsuffizienz. Durch die Nebenniereninsuffizienz leidet Karen an Erschöpfungszuständen, die ihr Leben damals völlig auf den Kopf gestellt haben. Einst ging sie auf Alpin-Skiern oder Langlauf-Skiern Bergsteigen, nun kämpft sie mit alltäglichen Aufgaben. Die Treppe zu Hause wurde für Karen zu einem unerklimmbaren Berg. Jeden Abend sagte sie zu sich selbst und zu ihrer Treppe, die zwischen ihr und dem Schlafzimmer steht: "Gewinnst heute du oder Ich?". Lesen Sie weiter und erfahren Sie wie Karen ihre Treppe gemeinsam mit der Treppensteighilfe AssiStep jeden Tag überwindet.

Kleiner Bauernhof inmitten von Oslo

Nicht weit von Majorstuen, einem wohlhabenden Stadtteil in Oslo, leben Karen und ihr Mann seit 43 Jahren zusammen in Karens Elternhaus, das ihr Großvater 1936 gebaut hat. Als Chemiestudenten an der Universität in Oslo blieben sie hier wohnen, da es mit Hund unmöglich war, eine Wohnung im Zentrum Oslos zu bekommen.

Ihr Grundstück kann einen neidisch machen. Das rote Einfamilienhaus ist von einem idyllischen Garten umgeben, der einen vergessen lässt, dass die beiden mitten in der Stadt wohnen. Im Garten haben sie viele Pflanzen und Bäume, die ihre ständige Aufmerksamkeit erfordern, besonders bei diesen tropischen Temperaturen im Mai diesen Jahres. Wenn jemand fragt, was sie in ihrem Gewächshaus und auf den kleineren Feldern anbauen, antworten die beiden mit „Alles was man in der Gemüseabteilung im Supermarkt findet“. Karen und Bernt haben eine große Auswahl an Gemüse, Beeren und Kräutern, darunter acht verschiedene Arten von Tomaten. Dies ist eine kleiner Bauernhof inmitten von Oslo. Hier sind sie beide in der Kultivierung aktiv, obwohl Bernt den Großteil der gröberen Arbeit übernimmt. Für Karen ist es wichtig, genug Energie zu haben, um alle Blumen und Pflanzen versorgen zu können. Deshalb ist sie auch sehr daran interessiert, aktiv zu bleiben und Sport zu treiben, damit sie den Alltag meistern kann.

Promovierung

Nach ihrem 7-jährigen Studium und ihrer Promovierung an der Universität in Oslo begann sie in einem kleinen norwegischen Unternehmen in der Entwicklung von Medikamenten zu arbeiten. Obwohl sie 2016 arbeitsunfähig wurde, arbeitet Karen nun als Beraterin und konzipiert ein Qualitätssystem für eine schwedische Firma.

Ich wollte nie vor meinem 67. Lebensjahr in Rente gehen, doch dann bekam ich meine Diagnose und alles änderte sich. Trotzdem gelingt es mir nicht ruhig zu bleiben. Ich muss etwas zu tun haben und heutzutage kann man gut vom Computer aus arbeiten. Ich arbeite nicht so viel, wie ich gerne möchte, denn wenn der Körper nach 3 Arbeitstagen 4 Tage Ruhe braucht, stellt sich die Frage, ob es das überhaupt wert ist.

Karen und ihr Ehemann sitzen in ihrem Garten
Es ist wichtig aus dem Haus zu kommen und ich möchte mich, so gut es geht, in Form halten. Ich kann nicht den Rest meines Lebens drinnen sitzen bleiben. Damit ist niemandem geholfen.
Karen (67)

Bergziege

Solange ihr Körper es zulässt, ist es wichtig, dass Karen das Haus verlässt und sich so viel wie möglich bewegt. Aber es ist nicht ihr Wille, der sie daran hindert. Karen ist es gewohnt, Bergspitzen und Gletscher auf Alpin-Skiern, Langlauf-Skiern und Steigeisen zu besteigen.

  • "Meine Tochter sagte zu mir: “Es ist möglich es eine Wanderung zu nennen, auch wenn es nur 3 Stunden waren". Ja, aber das haben wir doch getan, antwortete ich, doch dann bekam ich als Antwort zurück: "Nein Mama, das haben wir noch nie getan.""

Bernt lacht und schüttelt den Kopf.

  • "Unsere Skitouren waren normalerweise 6-8 Stunden lang, fügt er hinzu. Es waren die Berge in Jotunheimen, die wir am meisten besuchten, sowohl im Winter als auch im Sommer."

Karen und Bernt waren schon auf den meisten Bergen in Norwegen und auch auf einem Ausflug nach Svalbard mit Skiern, Scooter, Hundeschlitten und Reiseführer. Das können sie wirklich weiterempfehlen.

Es ist wichtig rauszukommen

Nun sieht der Alltag für Karen ganz anders aus. Doch selbst mit ihren körperlichen Herausforderungen haben sie nicht aufgehört das Haus zu verlassen und aktiv zu bleiben. Mit ihrer kleinen Hütte am Krogskogen, zu der ein Fußmarsch von 700 Metern führt, hat Karen auch gar keine andere Wahl. Jetzt benutzt sie Schneeschuhe und Krücken, da es mehr akzeptiert wird mit Schneeschuhen in den Loipen zu gehen als beispielsweise zu Fuß. Dies ist eine gute Möglichkeit, um draußen zu sein und im Winter nicht drinnen zu sitzen.

  • Es ist wichtig aus dem Haus zu kommen und ich möchte mich, so gut es geht, in Form halten. Ich kann nicht den Rest meines Lebens drinnen sitzen bleiben. Damit ist niemandem geholfen.

Karen möchte andere dazu anregen und animieren und die Möglichkeiten aufzeigen, die es gibt - selbst bei einer Diagnose wie Parkinson. Im Alltag gibt es einfache Hilfsmittel und viele der Mittel, die Karen benutzt, hat sie selbst entdeckt. Unter anderem hat sie ein elektrisches Fahrrad, das sie benutzt, wenn auf den Straßen kein Schnee liegt. Dies hat Karen auch auf den verschiedenen Facebook-Seiten für Parkinson geteilt, um andere über diese Möglichkeiten zu informieren. Dazu hat sie viele positive Rückmeldungen erhalten. Karen ist sehr zufrieden mit ihrem 3-Rad-Elektrofahrrad und zeigt gerne alle seine Funktionen. Es ist sehr stabil, aber dennoch relativ klein und anschaulich. Karen war bereits an dem Tag, an dem wir zu Besuch waren mit ihrem Fahrrad unterwegs und nutzte es, um zu ihrem Physiotherapietraining mit ihrer Parkinson-Gruppe zu gelangen.

Mit ihrem Elektrofahrrad fährt sie zum Beispiel zur Physiotherapie
Ich hätte einen Treppenlift haben können, aber dann würde ich selbst nichts mehr machen. AssiStep hilft mir, die Treppen selbstständig sicher hoch und runter zu laufen.
Karen (67)

Meisterung des „Berges“

Viele Aktivitäten im Haus meistert Karen selbst, aber die Treppe - oder der „Berg“, wie sie es selbst nennt - ist eine Herausforderung. Karen und Bernts Schlafzimmer liegt im zweiten Stock und die Treppe ist lang und hat 2 Kurven. Nach einem Aufenthalt im Reha-Zentrum Ringen wurde Karen die Treppensteighilfe AssiStep empfohlen. Nach einem Gespräch mit ihrer Ergotherapeutin in Oslo und der Hilfsmittelzentrale wurde der AssiStep schließlich an ihrer Treppe montiert.

  • Bei Parkinson weiß man nur, dass es nicht besser wird. Ich hätte einen Treppenlift haben können, aber dann würde ich nichts mehr selbst machen. AssiStep hilft mir, die Treppen selbstständig und sicher hoch und runter zu laufen.

Karen ist abends in der Regel sehr erschöpft. Mit der Treppensteighilfe AssiStep erhält sie Unterstützung, wenn sie ihren "Berg" erklimmen muss und dabei möglichst gut in Form bleiben möchte. Das gilt auch auf dem Weg nach unten, besonders am Morgen, wenn ihre Glieder und Muskeln steif sind. In diesem Fall ist es gut, etwas Sicheres und Stabiles zu haben, an dem man sich festhalten und abstützen kann.

  • Auch für mich ist es sehr beruhigend, erzählt ihr Ehemann. Karen hat Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht und es besteht die Gefahr, dass sie auf der Treppe stürzt. Jetzt weiß ich, dass sie aktiv Sturzprophylaxe betreibt, wenn ihr schwindelig wird oder sie die Balance verliert.
Durch das Treppensteiggerät AssiStep ist Karen auf der Treppe sicher unterwegs

Alltags-Rehabilitation

Es ist faszinierend all den Abenteuern und den tollen Erlebnissen zuzuhören, die Karen zu erzählen hat. Ob es darum geht Schneeunfälle in Jotunheimen zu vermeiden oder darum ihren Stiefsohn zu unterstützen, der ein Zentrum für Waisenkinder in Tansania betreibt. Es gibt so viel mehr, was man über Karen und Bernt hätte schreiben und erzählen können.

Doch das Wichtigste ist, zu erzählen, was sie heutzutage machen und wie sie die aktuelle Situation nutzen. Berggipfel zu besteigen ist nicht mehr möglich, doch sie gehen raus und haben ihre alltäglichen Aktivitäten, die sie noch lange fortsetzen möchten. Es muss nicht der Berggipfel sein, der herausfordernd und lohnend ist. Jeder hat seine eigenen Gipfel und Bergaufstiege, die er meistern möchte.

Gipfelbesteigungen und lange Touren auf Skiern mit Mann und Kind haben Karen taff und beharrlich gemacht. Sie hat ihr ganzes Leben lang Berge bezwungen, und selbst wenn das Leben eine ganz neue Wendung nahm, hat Karen nicht aufgegeben hinauszugehen und weiterzumachen.

Jetzt sind es Karen und AssiStep, die gemeinsam den „Berg“ zu Hause besteigen müssen.

Karen nutzt die Treppenhilfe AssiStep täglich, um aktiv zu bleiben

Möchten Sie AssiStep testen?

Finden Sie Ihr nächstgelegenes Testmodell auf der Karte und kontaktieren Sie uns für einen unverbindlichen Testlauf.

Klicken Sie auf die Symbole auf der Karte zur Information