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Treppenlift - Und wieso Sie eine Alternative in Betracht ziehen sollten [Vergleich]

Lesezeit circa 5 min. Veröffentlicht 15.08.2018
Menschen, die zu Hause Schwierigkeiten mit dem Treppensteigen haben, finden viele Lösungen für dieses Problem. Der Treppenlift war bisher einer der häufigsten Lösungen dafür. Deshalb werden wir uns in diesem Artikel anschauen, warum ein Treppenlift nicht immer die beste Lösung ist. Und was für den Kauf eines Treppenlifts zu berücksichtigen ist.

Was ist ein Treppenlift?

Ein Treppenlift ist ein Gerät, das den Anwender zwischen zwei oder mehr Etagen in Ihrem Haus transportiert. Er besteht aus einer speziell für Ihre Treppe entwickelten Schiene sowie einer Sitzvorrichtung. Der Sitz bewegt sich langsam entlang der Treppe, üblicherweise mit einer Geschwindigkeit von etwa 7 cm pro Sekunde.
Das Video zeigt die Geschwindigkeit eines Treppenlifts

Fluchtweg und Technische Baubestimmungen

Eingeführte Technische Baubestimmungen sind technische Regeln, die von den obersten Bauaufsichtsbehörden der einzelnen Bundesländer bauordnungsrechtlich durch öffentliche Bekanntmachung eingeführt sind. Als technische Baubestimmungen werden nur diejenigen technischen Regeln eingeführt, die zur Erfüllung der Anforderungen des Bauordnungsrechts unerlässlich sind.

Die Funktion der notwendigen Treppe als Teil des ersten Rettungswegs und die Verkehrssicherheit der Treppen dürfen durch den nachträglichen Einbau eines Treppenlifts im Treppenraum grundsätzlich nicht eingeschränkt werden.

Nach der OIB-Richtlinie 4 (Bestandteil der BO) dürfen Mindestbreiten von Gängen und Treppen in allgemein zugänglichen Bereichen bei Treppenliften in Parkstellung um maximal 30 cm reduziert werden.

Für die Ausführung von Treppenliften gilt die ÖNORM EN 81-40 (Treppenschrägaufzüge und Plattformaufzüge mit geneigter Fahrbahn für Personen mit Behinderung).

Es gelten die jeweiligen Brandschutzvorschriften des Bundeslandes. Dabei gibt es baurechtliche Vorschriften, die beim Einbau eines Treppenliftes in öffentlichen Gebäuden und Mehrfamilienhäusern relevant sind. Über die Details der Verordnungen informieren Sie sich gerne im zuständigen Amt Ihres Bundeslandes, da diese in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sind.

Meldepflicht

Nach dem Wiener Aufzugsgesetz 2006 (WAZG 2006) ist der Einbau eines Behindertenschrägaufzuges bei der Magistratsabteilung 37 – Gruppe A anzeigepflichtig. Als Unterlagen sind Pläne, eine Beschreibung sowie das positive Gutachten bezüglich der statischen Bemessung der tragenden Gebäudeteile, an die der Treppenlift befestigt wird, vorzulegen. Eine jährliche regelmäßige Überprüfung der Anlage durch einen Aufzugsprüfer ist vorgeschrieben.

(Quelle: https://www.oib.or.at/de/guide...)

Wie viel Platz braucht ein Treppenlift?

Treppenlifte benötigen vergleichsweise viel Platz, dies bedeutet, dass sie die Laufbreite der Treppe für andere einschränken.

Das Schienensystem eines Treppenlifts nimmt normalerweise um die 18 cm mit Abstand von der Wand aus ein. Darüber hinaus nimmt die Sitzeinheit bei Nichtbenutzung ca. 40 cm ein. Da Treppen oftmals nicht genug Platz haben, um gleichzeitig einen Treppenlift parken und einen sicheren Fluchtweg bieten zu können, muss die Sitzeinheit sowohl oben als auch unten außerhalb der Treppe geparkt werden.

Hier ein Beispiel für die Maße eines Treppenlifts:

Gesamthöhe 98 cm
Sitzhöhe 44 cm
Gesamttiefe (ab Wand) 57 cm
Gesamttiefe (zusammengeklappt) 31 cm
Breite der Fußstütze 31 cm
Gesamtbreite 60,5 cm
Sitztiefe 60,5 cm

Was kostet ein Treppenlift?

Der Preis für einen Treppenlift liegt normalerweise im Bereich von 3.800 - 17.500 Euro. Der Endpreis hängt sowohl davon ab, ob Sie eine gerade Treppe oder eine Kurventreppe haben.

Passiviert

Obwohl technische Herausforderungen oft ein Grund dafür sind, dass ein Treppenlift nicht montiert werden kann, gibt es einen anderen und ebenso wichtigen Grund, warum andere Lösungen zuerst in Betracht gezogen werden sollten.

In den letzten Jahren gab es großes Engagement im Bereich der "Alltags-Rehabilitation". Bei der Alltags-Rehabilitation geht es darum, alltägliche Aktivitäten zu Hause zu meistern, denn Umfragen zeigen, dass die meisten Menschen weiterhin in ihren eigenen vier Wänden leben wollen. Dies ist auch bei Weitem die sozioökonomischste Lösung.

Den Körper in Bewegung zu halten, hat große Auswirkungen sowohl körperlich als auch geistig. Körperliche Aktivität trägt unter anderem zu Folgendem bei:

  • Größere Chance, selbstständig zu bleiben und sich um sich selbst zu kümmern
  • Weniger Stürze und Frakturen
  • Geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes
  • Geringeres Risiko für Dickdarm- und Brustkrebs
  • Besseres Gedächtnis und andere kognitive Funktionen

(Quelle: https://www.gesundheit.gv.at/l...)

Bewegung ist die wichtigste Medizin des Körpers und hilft nachweislich gegen Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Herzinfarkt.
Ein Treppenlift hingegen hilft dabei, den Benutzer zu passivieren.

Erfahrungen zeigen, dass Menschen, die einen Treppenlift zu Hause installieren - und daraufhin aufhören die Treppen zu gehen - schon nach sehr kurzer Zeit die Fähigkeit verlieren, Treppen zu steigen. Besonders ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen verlieren Muskelmasse, wenn sie zu Hause aufhören Treppen zu steigen.

Aus diesem Grund wollten wir den Treppenassistenten AssiStep entwickeln

AssiStep - Alternative zum Treppenlift
AssiStep ist ein Treppensteiggerät, das Sie beim Treppensteigen absichert

AssiStep wurde von ehemaligen NTNU-Studenten (Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens) entwickelt und 2015 in Norwegen eingeführt. Der Grund, warum wir AssiStep entwickeln wollten, war, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben die Treppe auf und ab zu gehen. Gründe hierfür sind beispielsweise Krankheiten wie Parkinson, Schlaganfall und MS. Doch es gibt eine Vielzahl von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen ein erhöhtes Sturzrisiko haben.

Eines der ersten Dinge, die wir bei der Entwicklung 2012 gesehen haben, waren Statistiken von Statistics Norway. Die Zahlen zeigen, dass es in Norwegen jedes Jahr etwa 50 Todesfälle aufgrund von Treppenstürzen und etwa 30.000 Verletzungen gibt.

Ein Sturz auf der Treppe kann schwerwiegende Folgen haben, wie Hüftfrakturen oder einen Oberschenkelhalsbruch. Jedes Jahr gibt es alleine in Norwegen etwa 9.000 Hüftfrakturen, und die Statistik zeigt leider, dass die Prognosen schlecht für Betroffenen sind.

Wie motiviert man sich zu mehr Bewegung und sichert sich gleichzeitig ab?

Seit der Markteinführung des AssiStep im Jahr 2015 wurden bisher 300-400 Produkte von Honningsvåg (Norwegen) im Norden bis nach Österreich im Süden installiert. Bislang gab es keinen einzigen Unfall mit dem AssiStep.

AssiStep ist vom deutschen TÜV zertifiziert und getestet und ist für Benutzer bis 120 kg zugelassen.

AssiStep kann sowohl an geraden Treppen als auch an Kurventreppen montiert werden.

Frau nutzt die Treppengehhilfe ASSISTEP beim Hinaufgehen der Treppe

Sehen Sie das AssiStep Informationsvideo:

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