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Treppensturz - Sechs Jungunternehmer wollten etwas dagegen unternehmen.

Lesezeit circa 4 min. Veröffentlicht 24.08.2018
In Norwegen sterben jährlich etwa 50 Menschen an einem Treppensturz. Darüber hinaus benötigen rund 30.000 Personen nach einer Hüftfraktur oder anderen Verletzungen medizinische Hilfe. Das waren die harten Fakten, denen die Studenten der NTNU School of Entrepreneurship (Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens) in den Jahren 2012 und 2013 gegenüberstanden. Halvor Wold und seine Kommilitonen beschäftigten sich eine Woche lang mit dem Thema Treppensturz und waren von dem Ausmaß betroffen. (Dies ist eine Übersetzung basierend auf einem Artikel von Anders Horntvedt, ursprünglich veröffentlicht in Finansavisen am 5. März 2018)
Steigende Einnahmen

Bislang war die Lösung für das Risiko von einem Treppensturz meist ein Treppenlift, der Hausumbau oder der Umzug in eine Einrichtung beschränkt.

  • "Diese Lösungen haben eines gemeinsam. Sie sind sehr kostspielig. Sie benötigen Zeit und sie tragen dazu bei, die Bevölkerung passiver zu machen ", sagt Wold, CEO des Unternehmens AssiTech AS.

Ihre Alternative ist eine Art Treppensteiggerät, die Menschen mit Bewegungseinschränkungen beim Treppensteigen unterstützt und so vor einem Treppensturz absichert.

Mitte 2015 führte das Unternehmen das Hilfsmittel zur Vorbeugung von einem Treppensturz in Norwegen ein. In den letzten zwei Jahren expandierte das Unternehmen nach Schweden, den Niederlanden, Deutschland und Österreich.

Virales Video

Die Idee des Treppensteiggeräts besteht nicht nur darin, einen Treppensturz zu verhindern, sondern auch jedem Einzelnen zu ermöglichen, seinen Alltag selbstständig zu bewältigen.

Das System kostet zwischen 1.800 und 5.200 Euro je nach Treppentyp - Montage nicht mit inbegriffen.

  • "Mit einer alternden Bevölkerung sind Bewegung und Unabhängigkeit der Schlüssel, um Menschen die Möglichkeit zu geben, in ihren eigenen vier Wänden zu leben", sagt Wold.

Vor Weihnachten bekam das Produkt unerwartete Aufmerksamkeit. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte das Unternehmen ein Video von einem sechsjährigen Jungen mit Zerebralparese.

  • "Er war noch nie zuvor alleine die Treppen gegangen, und das war das erste Mal, dass er die Möglichkeit hatte, völlig unabhängig zu sein. Es vermittelt ein Erfolgsgefühl, das für uns schwer nachvollziehbar ist", sagt Wold.

Das Video ging viral und wurde nun von Millionen von Menschen auf Facebook gesehen, ohne dass das Unternehmen einen einzigen Cent für Marketing ausgegeben hat.

Veteranen auf Seiten der Investoren

Im vergangenen Jahr gewann das Unternehmen die Investorengruppe "Sprettert" aus Stavanger. Die Gruppe besteht aus Christian Rokseth, Erik Ålgård, Halvor Øgreid, Magnus Jepson und Jo Håvard Borsheim, die selbst alle als Unternehmer erfolgreich waren.

Christian Rokseth verkaufte 2014 das Smartphone Pixavi an das deutsche Unternehmen Bartec und die Zeitung Dagens Næringsliv schätzte den Höhe von Rokseths Anteil von 51 Prozent auf 100 Millionen Kronen.

Magnus Jepson ist seinerseits Mitbegründer von WooCommerce, das von Wordpress gekauft wurde. Laut der Zeitung Stavanger Aftenblad lag die Verkaufssumme deutlich über 200 Millionen Kronen, und Jepson besaß die Hälfte der Anteile.

  • "Im Jahr 2017 haben wir rund 3 Millionen Kronen durch die Ausgabe von Aktien gesammelt. Auch bestehende Aktionäre haben an dieser Finanzierungsrunde teilgenommen", sagt Wold.
Neue Produkte in Arbeit

Die sechs Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten nun an der Entwicklung neuer Produktbereiche.

- Wie sieht das Unternehmen in fünf Jahren aus?

  • "In fünf Jahren werden wir ein breiteres Produktportfolio haben, mit anderen Hilfsmitteln, die wichtige Bedürfnisse in Bezug auf das Leben zu Hause erfüllen. Die Marke AssiStep wird synonym für die Produktklasse sein, die sie in den wichtigsten europäischen Märkten repräsentiert."

- Welche dunklen Wolken siehst du am Horizont?

  • "Nichts im Besonderen. Momentan haben wir viele Nutzer, die das Produkt lieben und gerne bereit sind, ihre Geschichte in Video-Geschichten zu erzählen. Zufriedene Kunden sind die wichtigste Voraussetzung, um innerhalb und außerhalb Norwegens Wachstum zu generieren.
  • "Video war für uns in Norwegen ein wichtiges Werkzeug, und wir beginnen jetzt auch in Deutschland damit."

Mitte Februar reisten Mitarbeiter nach Österreich, um dort die ersten AssiStep-Installationen zu besuchen.

  • "Wir stellen jetzt Leute ein, die sich der Marktentwicklung in Deutschland widmen, und nach Jahren harter Arbeit wurden wir von NAV Assistive Technology Centers in Norwegen aufgenommen. Bis heute haben wir über unseren Vertriebspartner Hepro mehr als 200 AssiStep-Systeme in Norwegen geliefert", sagt Wold.

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